Heute war der zweite ganze Tag in Wien und irgendwie hatte ich schon so ein Gefühl der Vertrautheit. Das lag sicherlich daran, daß ich zu Fuß den selben Weg in die Stadt nahm und deswegen an zahlreichen mittlerweile bekannten Orten vorbeikam. Aber weil ich so gut gestimmt war, hatte ich auch noch das Gefühl den einen oder anderen Menschen dem ich unterwegs begegnete, schon einmal gesehen zu haben. Also habe ich freundlich mit dem Kopf genickt und leise Servus gebrummt. Von wegen grantelnder Wiener Und was soll ich sagen? Da kam dann tatsächlich ein Servus oder Grüß Gott zurück. So als würden wir uns wirklich kennen, oder als gäbe es diesen weltberühmten grantelnden Wiener Charme gar nicht, vor dem einen die Leute immer warnen. Ganz klar: Keinen der Gegrüßten hatte ich jemals zuvor gesehen und umgekehrt war es genauso, das war einfach nur Freundlichkeit. Freundlichkeit in einer Stadt die von Millionen Touristen im Jahr bewandert wird? Von denen manche sicherlich...
Rundreise Mexiko als Reise durch Kultur und Entfernungen
Mexiko ist ein Land, das Reisende dazu einlädt, in Bewegung zu bleiben. Weite Landschaften, historische Städte und regionale Traditionen entfalten sich am besten, wenn sie Schritt für Schritt erkundet werden. Eine Reise durch Mexiko zeigt, wie alte Zivilisationen, koloniale Geschichte und...
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Die ersten Hostels sind besucht
Mittlerweile ist aus Hostel Max ja Hostelmax geworden. Das ist irgendwie logischer, der Namenswechsel war notwendig. Und die ersten Hostels habe ich auch schon besucht. Angefangen hat ja alles als Hostel Max im Max Hostel Bonn. Für alle Beteiligten war das wohl ein ziemliches Erlebnis. Für mich...
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Jetzt reisst’s! Ich brauch einen neuen Koffer.
Ich bin ja seit letztem Jahr viel unterwegs. Mal hierhin, mal dorthin. Und in Vorbereitung dieser ganzen Reisen hatte ich so richtig tief in die Tasche gegriffen. Für unter 40€ habe ich mir eine Reisetasche gekauft. Eine Tasche die kompatibel ist mit den Maßen der ganzen Billigflieger. Denn das...
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Warum ich lieber zu Fuß gehe, als mit der Straßenbahn zu fahren
Seit mehr als einem Jahr bin ich jetzt als Reisender unterwegs. Immer wieder unterbrochen durch die lange Zeit zuhause. Dann aber gleich mit kribbelnden Beinen und dem Drang, wieder aufzubrechen. Zur Zeit bin ich aber noch nicht so viel unterwegs wie ich gerne wäre. Die Auftragslage und so. Zu...
WeiterlesenIch mag Kaffee. Schön heiß, schön süß, schön viel. Gerne selbst gemacht im Vollautomaten, mit dem preiswerten Siebträger oder einfach auch mal mit so einem kleinen Espressokocher von Bialetti, den man auf den Herd stellen kann (Und dort auf keinen Fall vergessen sollte!). Ich mag keinen Filterkaffee. Nicht mal ein bißchen. Ich trinke ihn aber im Notfall ebenfalls. Mit Widerwillen und unter Protest. Aber ich trinke ihn. Jetzt sitze ich hier in Wien, einer Stadt voller Kaffeehäuser, mit einer langen Tradition auch rund ums Thema Kaffee. Da passte meine Planung mit der Reiseblogkategorie Bester Kaffee der Stadt eigentlich hervorragend. Ich hatte mir also im Vorfeld schon eine Liste mit Cafes herausgesucht, die ich unbedingt besuchen müßte. Und ich bin auch wirklich brav unterwegs gewesen und von Kaffeetasse zu Kaffeetasse gelaufen, habe nahezu nebenbei wie ein Tourist die Stadt besichtigt und die Atmosphäre aufgesogen. Je später der Tag wurde, desto unruhiger und hibbeliger...
Der zweite Tag in Wien neigt sich dem Ende zu. Nachdem es am Morgen erst danach ausgesehen hatte als wenn es ein feuchter, wenig fröhlicher Tag werden würde, hat sich Petrus noch dazu entschlossen mich als Touristen und Wien Neuling zu verwöhnen. Kurz die Sonne ausgepackt und die Jacke überflüssig gemacht. Wien für Touristen: Ringstrasse, Naschmarkt und jede Menge alter Gebäude Wie geschrieben: Heute war die Touristentour dran und die habe ich mir vollkommen ohne Stadtplan angetan. Denn irgendwie kommt man ja – wenn man sich zum Ring hin orientiert – ohnehin an einer Menge Highlights vorbei. Den Weg kannte ich noch von gestern. Es ist ein wenig verwunderlich, denn eigentlich gehöre ich zu den Menschen, die sich auch nach Jahren in der eigenen Wohnung verlaufen würden, aber hier klappt es mit der Orientierung recht flott. Das Einzige was ich nachschauen mußte waren die Orte an denen die Cafes von der heutigen Liste lagen. Die waren dann aber sehr passend zur...
Jetzt sitze ich also hier am Flughafen Langenhagen und stehe kurz davor, daß erste Mal seit 26 Jahren in ein Flugzeug zu steigen. Check-In und Sicherheitscheck liegen hinter mir und das Boarding – oder wie auch immer das genannt wird – liegt noch 1 Stunde entfernt. Wer zu früh kommt hat halt nasse Hände! Ich kann das ja nicht so richtig mit dem zu spät kommen, also war ich auch hier wieder viel zu flott angereist. Muss ich also demnächst zugucken wie das Flugzeug an die Gangway gefahren wird, wie Techniker mit skeptischen Mienen den Reifendruck prüfen, die Fensterscheiben putzen und die eine oder andere Taube aus der Technik puhlen. Erstaunlicherweise habe ich ziemlich gut geschlafen. Vielleicht wird man im Alter einfach ein bißchen lockerer im Umgang mit dem was kommt. Ich weiß es nicht, hier am Gate ist es jedenfalls vorbei mit der Coolness. Da regiert der Schweiß. Gestern nochmal schnell rumgefragt was die Anderen so gegen Flugangst als Tipps geben können...
Ich habe eigentlich mein ganzes Leben geraucht. Früh angefangen, immer wieder mal aufgehört, nur um dann bei der erstbesten Gelegenheit gleich wieder loszulegen. Rauchen ist ja auch einfach ziemlich cool, es schmeckt, es entspannt, man langweilt sich nicht, die Haut ist gut konserviert und so weiter und so fort. Irgendwie ahnte ich schon früher, daß es sich bei diesen Aussagen vermutlich um Lügen und Ausreden handelte, zu viele Personen um mich herum trugen sich mit Lungenkrebs, schwerem Atmen und extrem auffälliger Haut herum. Gesundheit ist nicht der einzige Grund aufzuhören Erstaunlicherweise ist aber nicht der gesundheitliche Aspekt der Grund dafür, daß ich wirklich aufhören möchte, ach quatsch WERDE, zu rauchen, sondern ein ganz anderer, eigentlich profaner: Ich möchte ganz ruhig und entspannt die Reisen machen die auf meiner Agenda stehen. Ich möchte am Strand meiner Wahl (oder meines Auftraggebers) stehen, den Blick schweifen lassen und dabei eben nicht nach dem...
Hier geht es zu den Reiseberichten der Städtereise nach Wien: Städtereise nach Wien – Tag 1 Wien als Tourist – Tag 2 Stadtspaziergang in Wien – Tag 3 Abschied von Wien – Tag 4 Jetzt ist es also bald soweit. Ganz hochoffiziell geht die erste Städtetour als Reiseblogger los. Fühlt sich jetzt auch nicht anders an als die letzten paar Touren, hat aber den Vorteil, daß ich jetzt verpflichtet bin auch mal was zu schreiben. Einen Artikel über die Reisevorbereitungen nämlich zum Beispiel. Denn da es jedes Mal ein wenig weiter weggeht und dann auch noch mit dem Flieger, muss ich schon etwas mehr planen und vorbereiten. Und den Reisepass sollte ich ebensowenig vergessen, wie Kreditkarte, Reisedokumente und Buchungsbestätigungen. Wien als Ziel der ersten Städtereise Es geht nach Österreich, da liegt jetzt erstmal nahe, daß noch jede Menge Sachen so sind wie ich sie bei uns gewohnt bin, vermutlich muss ich suchen, um irgendetwas zu finden was grob anders...
UPDATE: Ist Spanisch lernen schwer? Das sind die Suchbegriffe mit denen ihr auf diese Seite gekommen seid? Die Antwort und ein Buchtipp findet ihr ganz unten im Text! Warum ich immer Spansich lernen wollte Spanisch ist gar nicht so schwer. Wahrscheinlich. Üben muss man aber trotzdem. Ich wollte eigentlich schon mein ganzes Leben lang Spanisch lernen. Ob das an der schönen Sprache lag oder eher an der schönen Klassenkameradin in die ich so ein klein wenig verknallt war kann ich heute nicht mehr genau sagen. Aber ihr wart ja auch mal jung (So um die 15 Jahre) und da könnt ihr euch ziemlich genau denken welcher hier der wahre Grund war. Schöne Sprache? Ja, nee, ist klar! Die Verliebtheit wich irgendwann, die Begeisterung für die Sprache blieb. Was dann aber fehlte war nach dieser biologischen Verwirrtheit ein weiterer, konkreter Grund, sich mit Spanisch lernen zu beschäftigen. Eine gute Idee: Die Sprache sprechen die im Land gesprochen wird Nun gibts ihn aber wohl, denn was kann...
Nach langen Jahren habe ich es endlich mal wieder geschafft die Verwandtschaft in den Niederlanden zu besuchen und viele davon wohnen rund um Haaksbergen, in der Region Twente, die Fussballfans möglicherweise von der mal mehr und mal weniger erfolgreichen Fußballmannschaft bekannt ist. Bewohnern der Emsland Grenzregion dann sicherlich wegen der Stadt Enschede und allen anderen werd ich jetzt mal ein paar Takte dazu erzählen. Ja, nein, es heißt eben doch nicht Holland Weil es ja immer wieder Missverständnisse gibt: Die Region Twente liegt ziemlich eindeutig nicht in Holland, sondern in den Niederlanden. Ich wiederhole es gerne noch dreiundfünfzig mal: Holland ist eine Region dieses Landes, so wie Bayern ein Bundesland ist oder Niedersachsen oder oder oder. Wir Niederländer sagen ja zu euch auch nicht dauern Bayern. Also: Haaksbergen liegt in Overjjssel ganz nahe an Gelderland. Und nichts hier in der Nähe heißt Holland. Echt niet! Nach dieser kleinen Erdkunde aber mal zurück...
Ich habe an anderer Stelle schon mal über meinen Geschäftstermin oder meinem Geschäftsurlaub in Dänemark berichtet und da bin ich mit meinem neuen alten Auto hingefahren und in diesem Artikel soll’s jetzt um ein altes Auto gehen. Vermeidet unbedingt einen Blick unter die Motorhaube! Wirklich! Um irgendwo hinzukommen muss es nämlich nicht immer das beste oder das neueste Auto sein, nein, eigentlich reicht irgend eine alte Schrottkiste, Hauptsache die fährt noch irgendwie. Ist mein blauer Corsa glücklicherweise, auch wenn es nicht so aussah. Ich hatte nämlich kurz vor Fahrtbeginn das zweifelhafte Vergnügen, einen Blick unter die Motorhaube werfen zu dürfen. Und was ich da sah hat selbst mich, als absoluter Autodepp, schockiert. Außer Rost, ölverschmierten Einzelteilen, Metallstangen, die unverfolgbar in die Tiefen des Motors flossen, sah man nur sehr viel Platz und sehr wenig Hoffnung. Was mich am meisten verängstigte war die freie Sicht auf den Straßenbelag. Rechts...
Seilbahn und Sommerrodelbahn als Therapie gegen Hähenangst Mancher hats ja mit der Höhe. Ich nicht. Mancher hats ja mit der Geschwindigkeit. Ich nicht. Ich hab es eher mit dem Sitzen. Dem Sitzen und beobachten. Ich mag zuschauen, wenn andere in luftige Höhen steigen. Mag den Schwindel der mich dann ergreift. Selber in den Höhen mag ich nicht sein. Und genauso ist es eben auch mit der Geschwindigkeit. Die kann ich bei Rennspielen an der Konsole unglaublich abfeiern, ich hatte mir vor langer Zeit extra einen Playseat – also einen Rennsitz für Rennspiele – gekauft. Beim Auto fahren kann ich die Geschwindigkeit vielleicht auch noch ertragen, aber bei einer Achterbahn, der Bayernkurve, Schiffschaukel oder ähnlichen Herausforderungen sag ich gerne leise nope. Das war schon immer so und ich hatte hier eigentlich auch keine Veränderung geplant. Bis dann mein Sohn in den Ring trat, um mein Leben nochmal ein wenig umzukrempeln. Er zeigte mir in welche Höhen ich mich erheben...